NAS, Gaming-Server und andere Dauerläufer laufen meist rund um die Uhr – und genau das macht die Rechnung aus. Der Artikel zeigt dir eine feste Formel für Always-on-Kosten, nennt typische Watt-Bereiche je Gerätekategorie und rechnet Beispiel-Szenarien durch. So kannst du deinen Verbrauch realistisch abschätzen und die Tariflogik richtig einordnen.
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Wie viel Strom brauchen NAS, Gaming-Server und andere Dauerläufer zuhause – und was kostet „always on“ wirklich? Die Antwort fängt mit einer einfachen Formel an und endet bei der richtigen Tarifentscheidung. Kompakte NAS-Systeme mit Notebook-CPUs liegen oft bei 7–12 Watt, vollbestückte 8-Bay-Systeme können auf 70–85 Watt Dauerlast kommen. Der Unterschied im Jahresergebnis ist erheblich – und lässt sich mit fünf Schritten konkret berechnen.
Die Kostenrechnung für „Always-on" folgt immer derselben Logik. Hier ist das Schema, das du auf jedes Gerät anwenden kannst:
Dieses Schema funktioniert für NAS, Gaming-Server, Router, Mesh-Nodes und jedes andere Gerät, das nie ganz ausgeht. Die folgenden Abschnitte vertiefen die wichtigsten Gerätetypen mit konkreten Werten.
Ob ein NAS 0,4 oder fast 2 kWh pro Tag verbraucht, hängt primär von Plattenanzahl, Plattentyp und CPU ab. Neuere Modelle mit Notebook-CPUs ziehen laut Community-Erfahrungen aus dem QNAP-Forum und Nutzerberichten auf Valuetech typischerweise 7–12 Watt gesamt – das sind rund 62–105 kWh im Jahr. Ein 2-Bay-NAS mit zwei herkömmlichen HDDs liegt dagegen oft bei 12–25 Watt plus 3–6 Watt je Platte, also in der Summe 20–37 Watt im aktiven Betrieb.
Für vollbestückte 8-Bay-Systeme zeigen Praxismessungen aus dem QNAP-Nutzerforum ein anderes Bild: Sechs bis acht rotierende 3,5-Zoll-Platten, ein stärkerer Prozessor, aktive Lüfter – das ergibt realistisch 70–85 Watt Dauerlast und rund 1,7–2,0 kWh pro Tag.
| System | Typische Dauerlast | kWh/Tag (ca.) | kWh/Jahr (ca.) |
|---|---|---|---|
| 2-Bay NAS (Notebook-CPU, SSDs) | 7–12 W | 0,17–0,29 | 62–106 |
| 2-Bay NAS (Notebook-CPU, 2 HDDs) | 20–37 W | 0,48–0,89 | 175–325 |
| 4-Bay NAS (Mischbetrieb, 4 HDDs) | 35–55 W | 0,84–1,32 | 307–482 |
| 8-Bay NAS (vollbestückt, 6–8 HDDs) | 70–85 W | 1,7–2,0 | 621–730 |
Wichtig: Diese Werte gelten für aktiv rotierende Platten. Mit Spindown und gut gesetzten Zeitplänen sinkt der tatsächliche Durchschnittswert spürbar – das Gerät läuft dann oft nur für kurze Zugriffsintervalle auf voller Last.
Ein dedizierter Home-Server für Gaming oder Medienstreaming ist eine andere Kategorie als ein NAS-Gehäuse. Hier kommen oft vollwertige Desktop-Prozessoren zum Einsatz, manchmal eine Grafikkarte fürs Transcoding. Ein 100-Watt-Home-Server, der bei 80 % Last rund um die Uhr läuft, kommt auf rund 700 kWh pro Jahr – das entspricht den Berechnungen aus Vergleichs-Tools für Always-on-Systeme.
Die wichtigsten Verbrauchstreiber bei Gaming-Servern und Home-Servern:
NAS und Server sind nicht die einzigen Geräte, die nie schlafen. Wer ein vollständiges Smart-Home-Setup betreibt, addiert schnell weitere Posten. Typische Richtwerte (Dauerbetrieb, keine Spitzenlast):
Drei Mesh-Nodes mit je 6 W ergeben 18 W Dauerlast. Das klingt nach wenig – macht aber rund 158 kWh im Jahr, also bei 38 Cent knapp 60 Euro, nur für die WLAN-Infrastruktur. Wer das mit einem NAS und einem Home-Server zusammenzählt, landet schnell bei einem Haushalt mit spürbarem Jahresverbrauch durch Dauerläufer allein.
Konkrete Zahlen helfen mehr als abstrakte Warnungen. Die folgende Tabelle rechnet mit einem Arbeitspreis von 38 Cent pro kWh – ein plausibler Orientierungswert für viele Haushalte in Deutschland (Stand 2025, Bundesnetzagentur-Monitoring-Bericht Strom). Dein persönlicher Arbeitspreis steht auf deiner letzten Jahresabrechnung oder im Tarifvertrag.
| Gerät / Szenario | Dauerlast (W) | kWh/Jahr | Kosten/Jahr (38 ct) | Kosten/Monat |
|---|---|---|---|---|
| 2-Bay NAS (Notebook-CPU, SSDs) | 10 W | 87,6 | ca. 33 € | ca. 2,75 € |
| 2-Bay NAS (Notebook-CPU, 2 HDDs) | 28 W | 245 | ca. 93 € | ca. 7,75 € |
| 4-Bay NAS (Mischbetrieb, 4 HDDs) | 45 W | 394 | ca. 150 € | ca. 12,50 € |
| 8-Bay NAS (vollbestückt) | 78 W | 683 | ca. 260 € | ca. 21,70 € |
| Home-Server 100 W (80 % Last) | 80 W | 701 | ca. 266 € | ca. 22,20 € |
| Router + 3 Mesh-Nodes | 24 W | 210 | ca. 80 € | ca. 6,65 € |
Wer NAS, Home-Server und Netzwerk-Infrastruktur kombiniert, kommt allein durch diese Dauerläufer auf 500–1.000 kWh pro Jahr – noch bevor Gaming-PC, Konsole oder andere Geräte hinzukommen. Bei einem Jahresgesamtverbrauch von 3.000 kWh oder mehr macht jeder Cent beim Arbeitspreis einen messbaren Unterschied in der Jahresabrechnung.
Genau für solche Verbrauchsprofile ist meinGAMING Strom konzipiert: niedriger Arbeitspreis, transparente Konditionen, Abschluss in wenigen Minuten online. Rechne unten im Tarifrechner durch, was das bei deinem Verbrauch konkret ausmacht.
Nicht jede Maßnahme bringt gleich viel. Hier sind die wirksamsten Stellschrauben, geordnet nach Effekt und Aufwand:
Die Kostenrechnung für „Always-on" zuhause folgt einer einfachen Formel: Watt × 24 × 365 ÷ 1.000 = kWh pro Jahr, multipliziert mit dem Arbeitspreis. Ein effizientes 2-Bay-NAS mit Notebook-CPU kostet rund 33–93 Euro im Jahr, ein vollbestücktes 8-Bay-System oder ein Home-Server mit 80-Watt-Last landet bei 250–270 Euro – und das ist nur ein Gerät. Wer NAS, Gaming-Server, Router und Smart-Home-Infrastruktur zusammenzählt, kommt schnell auf 500–1.000 kWh allein durch Dauerläufer.
Die wirksamsten Hebel sind Spindown, gut gesetzte Zeitpläne und eine Systemgröße, die zum tatsächlichen Bedarf passt – kein überdimensioniertes Gehäuse für „vielleicht irgendwann". Wer diese Optimierungen ausgereizt hat, sollte als nächsten Schritt den Arbeitspreis im Blick behalten: Bei hohem Jahresverbrauch ist das die Stellschraube mit dem größten Hebel. Hinter meinGAMING Strom steht die SWK ENERGIE GmbH, die Energiegesellschaft der Stadtwerke Krefeld. Rechne im Tarifrechner unten durch, ob sich der Wechsel für deinen Verbrauch rechnet.
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